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MPU EU-Führerschein

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MPU und EU-Führerschein

Allgemeines zur MPU

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MPU Drogentest

Alkohol und Drogen sind die häufigsten Gründe, die zur Anordnung einer MPU durch die Führerscheinstelle führen. Während die „MPU Alkohol" nur dann angeordnet wird, wenn der Fahrer unter Alkoholeinfluss gefahren ist, kann der MPU Drogentest schon beim bloßen Wissen um den Besitz von Drogen oder deren Konsum erfolgen. Dafür muss der betroffene Autofahrer noch nicht einmal unter Drogeneinfluss stehend gefahren sein.

Der MPU Drogentest ist dabei deutlich härter, als die Variante mit Alkohol. Denn in jedem Fall muss der betroffene Fahrer mittels einer Haarprobe oder anderen Möglichkeiten nachweisen, dass er seit mindestens zwölf Monaten keine Drogen mehr genommen hat. Dies ist die Grundvoraussetzung, um den MPU Drogentest bestehen zu können. An zweiter Stelle ist natürlich auch das psychologische Gespräch entscheidend, das ebenfalls beim MPU Drogentest durchgeführt wird.

Während dieses Gesprächs will der Gutachter herausfinden, ob der Betroffene die Drogen „nur" einmal probiert hat, oder ob bereits eine Sucht besteht. In letzterem Fall dürfte die Prognose durch den Gutachter logischerweise zu Ungunsten der untersuchten Person ausfallen. Des Weiteren muss der Fahrer nachweisen, dass er sich mit dem Thema Drogen sehr differenziert auseinander gesetzt hat. Er muss erklären können, welche Drogen welche Wirkung auf den Menschen haben und darf nicht einfach nur pauschal antworten, dass alle Drogen gefährlich sind. Genauso wird der Gutachter beim MPU Drogentest die persönlichen Lebensumstände des Betroffenen genauer überprüfen. Labile Personen mit massiven Problemen dürften ebenfalls nicht mit einer positiven Beurteilung seitens des Gutachters rechnen.