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MPU HilfeIdiotentest
Häufig wird heute vom Idiotentest gesprochen, wenn eigentlich eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung, kurz MPU, gemeint ist. Aus diesem Grund ist diese Form der Untersuchung bei Autofahrern schwer gefürchtet. Denn der Begriff Idiotentest hat etwas sehr Negatives, zumal wenn man sich einmal die Herkunft des Begriffs näher anschaut. Wer früher drei Mal hintereinander die praktische Fahrprüfung nicht bestanden hat, der wurde zur MPU geschickt. Man hielt diese Personen zwar nicht von Amts wegen für Idioten, doch im Volksmund hat sich der Begriff durchgesetzt und ist bis heute erhalten geblieben, auch wenn die MPU nicht mehr angeordnet wird, wenn eine Führerscheinprüfung nicht bestanden wurde.Heutzutage stellt die MPU eine Untersuchung dar, die hauptsächlich dann angeordnet wird, wenn sich der Fahrer im Straßenverkehr etwas zuschulden hat kommen lassen. Häufigster Anlass für die Anordnung einer MPU ist dabei der Alkohol. Bei einer einmaligen, nachgewiesenen Fahrt unter einem Alkoholeinfluss von mehr als 1,6 Promille oder zwei Fahrten mit mehr als 0,5 Promille kann eine MPU angeordnet werden. Der Idiotentest kommt jedoch auch dann zum Einsatz, wenn aktenkundig ist, dass der Fahrer Drogen konsumiert. Wurde er also bereits verurteilt, kann die MPU angeordnet werden, selbst wenn der Fahrer nicht beim Autofahren unter Drogeneinfluss erwischt wurde.
Eine weitere Möglichkeit, die MPU anzuordnen, besteht darin, dass der Fahrer gehäuft im Straßenverkehr auffällig geworden ist. Spätestens, wenn 18 Punkte in Flensburg erreicht und deshalb der Führerschein entzogen wurde, kann mit der Anordnung einer MPU gerechnet werden.